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Kanarische Inseln Teil 2

Hallo ihr Lieben
Zugegebenermaßen war in letzter Zeit nix los hier auf dem Blog.
Nun, dass lag hauptsächlich daran, dass ich bis vor 2 Wochen und einem Tag zuhause im herbstlichen Bremen war und das hat nun wirklich nichts mit „Karibik wir kommen“ zu tun 🙂
Vor 2 Wochen und einem Tag bin ich dann mit Martina zusammen nach Gran Canaria geflogen und wir haben Aragorn aus der Einsamkeit des Hafens befreit und sind sehr zügig nach Ankunft losgesegelt nach Puerto Mogan, nur 9 Seemeilen weit weg, aber von vielen Seglern und sonstigen weitgereisten Personen als schöner Ort empfohlen. Und tatsächlich, wir waren begeistert, ein schöner Hafen inmitten von Bars, Cafés und Restaurants, überall Blumen in den schönsten Farben und hohe Berge im Hintergrund….und…ein weißer Strand nebenan, halbkreisförmig geschützt von einem Wellenbrecher-Damm. Na jedenfalls sind wir hier erstmal ein paar Tage geblieben und haben es uns gut gehen lassen, zumal die Vorhersage für das Wochenende nicht gut aussah zum Weitersegeln.
Danach sind wir weitergezogen, bei in Richtung und Stärke stark wechselnden Winden haben wir 9 Stunden bis Teneriffa gebraucht um in „las Galettas“ in der Marina del sur festzumachen. Ein komplett anderes Ambiente : auf den ersten Blick hässlich aber beim zweiten Blick doch ein bezaubernder Ort…sehr ursprünglich, d.h. mehr Einheimische als Touristen, einem kleinen morgendlichen Fischmarkt, auf dem der frisch von den Fischern hereingebrachte Fang angeboten wird, einem steinigen schwarzem Strand vor dem sich an 2 Tagen aber so hohe Wellen gleichmäßig brachen, das zahlreiche Surfer von morgens bis abends die Gelegenheit nutzten….und eine hippie-/ alternative Aussteiger Szene ,die sich ein paar hundert Meter weiter in der nächsten Bucht in Zelten und mit einer wilden Beachbar niedergelassen hat…also ein echt toller, ganz anderer Ort als die Hotelburgen von Playa de las Americas ein paar Kilometer weiter….dann weiter zu der (nur) 23 Seemeilen entfernten Insel la Gomera mit der bezaubernden Hauptstadt San Sebastian.
Auch hier sind wir ein paar Tage geblieben, haben unter anderem eine Bustour quer über die Insel und in Serpentinen die Berge rauf und runter, von Sonne in die Wolken, durch strömenden Regen wieder in die Sonne bis zum „Valle Gran Rey“, also dem Tal des großen Königs oder so….auch wieder eine so sehr abwechslungsreiche Landschaft mit viel mehr Grün als bisher auf den Inseln.
Angekommen am anderen Ende der Insel fanden wir uns wieder in einem kleinen touristischem Spot mit gefühlt ausschließlich deutschen Lehrern und Lehrerinnen, die dort Wandern und Urlauben….dann zurück nach Teneriffa, von wo Martina am letzten Montag zurückgeflogen ist.
Gestern bin ich ( alleine ) die 49 Seemeilen zurück bis Gran Canaria, leider bei null Wind nur motort 🙁
Jetzt liege ich hier wieder im schönen Puerto Mogan und habe noch ein paar Tage , bevor ich Aragorn am 4.11. wieder alleine lasse bis zur großen Atlantiküberqierung am 3.1.2016

Leider hat sich mein Handy verabschiedet, auf dem alle schönen Videos und Fotos gespeichert sind, die ich eigentlich hier hochladen wollte…jetzt muss ich damit warten und ihr auch, bis es repariert ist.
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Kanarische Inseln

Geschafft….gestern sind wir in Gran Canaria angekommen.
Donnerstag vor einer Woche haben unsere Frauen uns verlassen (nur vorübergehend, versteht sich…) und die Atlantiküberquerer-Crew hat sich komplettiert. Hans-Jürgen und Jens waren nach Faro geflogen und sind in Vilamoura an Bord gekommen.
Bei schönstem Segelwetter und Sonne haben wir dann Freitag Mittag Kurs auf die Kanaren gesetzt. 650 Seemeilen lagen vor uns. Und… Es wurde eine fantastische Überfahrt (nach 2 Tagen „Eingewöhnungsphase“ konnte ich es auch genießen…) bei gleichmäßigem passatwindartigem Wind aus Nordost konnten wir die meiste Zeit segeln, haben fast jeden Tag Delfine gesehen, im 3000 Meter tiefem blauen,28 Grad warmen Atlantik gebadet, fantastisches Essen von Matthias gegessen und alles in vollen Zügen ausgekostet.
5 Tage und 4 Nächte später sind wir in der wunderschönen Marina Rubicon auf Lanzarote angekommen.
Dann weiter nach Fuerteventura gesegelt, dort im tollen Fischerort Grand Tarajal übernachtet, vorher lecker frischen Fisch gegessenem in einem einheimischen Hafenrestaurant. Tarajal ist ein herrlich untouristischer Ort…..überhaupt sieht man mit dem Boot auf diese Art und Weise eine ganz andere, ursprünglichere Seite der kanarischen Inseln und lernt sie ganz neu kennen und schätzen.
Am nächsten Tag, also gestern um 3 Uhr morgens los und den knapp 100 Seemeilen Törn nach Süd- Gran Canaria gesegelt, anfangs wenig Wind und zum Schluss bis 7 Windstärken an der Südspitze von Gran Canaria, lässt sich aber alles gut bewältigen, wenn man rechtzeitig refft !
Aber das wissen wir ja inzwischen, seid uns der Parasailor ins Wasser gefallen ist durch zuviel Wind an einem Kap….

Fotos und Videos folgen, das WLAN ist hier auch nicht schneller… 🙁

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Video-Link: http://youtu.be/bCl2-To0Muk
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