Immer noch Camaret

Moin Freunde
Seid Freitag ist Matthias an Bord, was echt schön ist.
Wir sind Samstag bei viel Wind nach Camaret gekreuzt, was super Spass gemacht hat, aber wir waren froh, dass wir nach gut 2 Stunden wieder im sicheren Hafen lagen, denn ab da war das Wetter wieder eine Katastrophe….hier warten inzwischen immer mehr Yachten auf besseres Wetter um die Biskaya zu Überqueren, wir auch…
Sonntag haben wir 3 Stunden Sonne genutzt und einen langen Spaziergang gemacht, siehe Fotos.
So wie es zur Zeit aussieht, fahren wir entweder Mittwoch oder Donnerstag los, ich halte euch auf dem Laufenden.
Bis denne

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Video-Link: https://youtu.be/pwOauAEq0Ys

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Camaret sur mer

Moin
Vorgestern bin ich von Roscoff losgesegelt und wollte eigentlich nach Brest durch fahren, als ich mittags in der weitläufigen Bucht von Brest ein bekanntes Schiff sah….
Und tatsächlich, beim Näherkommen sah ich es deutlich, es war die „worlddancer 2“ mit dem netten Hamburger Ehepaar, die ich in Guernsey kennengelernt habe….
Also große Freude und nach kurzer Funk Gesprächsrunde habe ich beschlossen auch, wie sie, in den Hafen Camaret sur mer zu fahren…eine gute Entscheidung, dieser Hafen ist nämlich um einiges schöner als die Marina Brest, in der ich jetzt liege…
Deshalb hoffe ich, dass ich Samstag, wenn das Wetter es zulässt, und Matthias morgen gut ankommt, wieder dahin fahren kann und wir von dort lossegeln, vielleicht sogar gemeinsam mit den anderen.
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Bretagne

Hallo ihr Lieben
Zugegebenermaßen ist der Blog nicht mehr ganz aktuell zur Zeit,das hat aber Gründe: Martina war eine Woche mit an Bord
Und da habe ich die Zeit anders genutzt und mal nicht den Blog ge-updated, sorry 😉
Ja und dann war ehrlich gesagt das Wetter so besch……,und meine Stimmung auch sehr traurig, dass ich euch solche Fotos einfach nicht zumuten wollte.
Gestern habe ich Jersey verlassen und bin wieder nach Frankreich gesegelt,genauer gesagt in die Bretagne erst nach Port Blanc, wo aber außer Landschaft nix zu sehen ist, ich hab an einer Boje übernachtet und bin gleich heute morgen weiter nach Roscoff gefahren, wo ich jetzt wieder WLAN habe.
Nachdem ich einen Krimi gelesen habe, der in der Bretagne spielt ( „bretonischer Stolz“ für alle Leseratten), weiß ich, dass die Bretonen ein ganz eigenwilliger Landstrich mit ebensolchen Menschen ist, die eigentlich nicht zu Frankreich gehören wollen und sogar an ihren Booten teilweise die bretonische statt der französischen Flagge führen….
Eine eigene aus dem keltischen geborene Sprache gibt es hier auch. Kennt ihr Miraculix, den Druiden aus den Asterix Comics?
Das ist hier das Ursprungsland dieser Kultur!
Und Austernzucht Hochburg, hier soll es die besten geben…
Das Wetter ist immer noch mies,den ganzen Tag immer wieder Regen und starker Südwestwind, deshalb musste ich heute fast nur mit Motor fahren, aber ich will ja Freitag in Brest sein, da muss ich Strecke machen…
Nun ein paar Fotos von Roscoff, ohne Regen….
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Jersey und einiges mehr

Moin
Ein kurzes Update ihr Lieben:
Am Donnerstag bin ich bei gutem Wetter nach Jersey gesegelt und am Samstag kam Martina dann endlich nachmittags mit dem Flieger an. Einen echt niedlichen kleinen Flughafen gibt es hier, wird aber immerhin von Air Berlin direkt von Hannover aus angeflogen. Samstag tagsüber und Abends war es herrlich sonnig und warm und wir konnten abends schön lange draußen sitzen.
Sonntag sind wir dann bei komplett anderem Wetter los nach Guernsey und hatten mit einer diffusen ziemlich unangenehmen Welle und stetig zunehmenden Wind zu kämpfen, konnten aber bis St. Peter durchsegeln, Martina musste sich allerdings unten hinlegen wegen den Wellen und dem leiiichten Unwohlsein…
Dann beim Anlegen der Schreck…: das Getriebe vom Motor macht komische Geräusche….ich wills kurz machen: es hatte sich die Mutter gelöst, die die Antriebswelle im Getriebe hält und die Welle hatte sich im Rückwärtsgang ein paar Millimeter raus gezogen und das komplette Getriebeöl war ausgelaufen…zum Glück war ich im Hafen und zum Glück gab es hier einen fitten Yanmar Techniker, der den ganzen Montag lang nicht nur alles repariert hat, sondern auch noch den Motor sauber mit der Welle ausgerichtet hat ( das ist bei der Hunter Werft wohl luschig gemacht worden) und noch einiges mehr….
Natürlich war das nicht ganz billig, aber ohne Öl im Getriebe geht halt nix….
Na ja, jedenfalls habe ich heute noch Ölfilter und Motoröl gewechselt und jetzt läuft der Motor wieder rund…
Ansonsten hat es sich gerade eingeregnet bei 16 Grad und wir bleiben deshalb wohl noch bis Donnerstag morgen hier.
Heute haben wir eine Busrundfahrt mit einem Linienbus gemacht, der fährt für 1 Pfund pro Person einmal rund um die Insel und man bekommt einen guten Gesamteindruck von der Landschaft….
Jersey finden Martina und ich beide sehr viel schöner, da war allein die Strecke vom Flughafen zum Hafen schon ein Highlight…
Bis die Tage…
Hier ein paar Fotos von Jersey:
Die größte Hanse Yacht ,die z.zt.gebaut wird

Wartesteg vor dem Hafen von Jersey

Französische Art im Päckchen zu liegen

Die Schwelle zum Hafen von St.Hellier

Eine große englische oyster Yacht

12 Stunden und 80 Seemeilen, Cherbourg und Guernsey

Moin Moin
Am Sonntag bin ich um 4 Uhr aufgestanden um mit dem ersten Licht des Tages den idyllischen Ort Lymington zu verlassen und den englischen Kanal zu überqueren. Zuerst ging es durch den engen westlichen Ausgang des Solent, zwischen der Isle of Whight und dem englischen Festland,auch die „Needles“ genannt, nach den spitzen Felsen, die ihr auf den ersten Fotos seht. Das ist deshalb eine brisante Stelle, weil da die Flut und Ebbe durch eine sehr enge Mündung läuft und Strömungsgeschwindigkeiten bis 5 Knoten entstehen können, das erzeugt schon bei Windstille eine unangenehme steile Welle, was ich bestätigen kann. Dafür wird man gewaltig beschleunigt, wie ihr auf der Aufnahme des Plotters sehen könnt.
Dann abends kaputt in Cherbourg angekommen, aber nach einer super Überfahrt, anfangs mit Motor bei wenig Wind, später bei Sonne und ausreichend Wind gesegelt. Montag habe ich erstmal ausgeschlafen und mich dann relativ spontan entschlossen um 14 Uhr wieder los zu segeln, weil die Tidenberechnung passte und die Windvorhersage der Franzosen auch gut aussah…
Tja und was soll ich euch sagen, es war einfach fantastisch… Die kritische Stelle zwischen dem französichen Cap de la hague und der ersten Kanalinsel im Norden, Alderney, habe ich bei schönstem Wetter und idealem Segelwind mit sagenhaften 11 Knoten (dank Strömung) hinter mir gelassen und konnte die ganze Strecke bis St.Peter Port / Guernsey wunderbar segeln….
Jetzt liege ich hier im schönen Hafen und freue mich auf Samstag, wo Matzi nach Jersey kommt und wir eine Woche zusammen die Kanalinseln erkunden werden…
bis die Tage
Tschüüüüß
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Video-Link: http://youtu.be/pig1LUcdv-c

Geschwindigkeitsrekord von Aragorn

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Video-Link: http://youtu.be/-sf1OhCLM68

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Die erste Palme der Reise

Naturschutzgebiet mit Schräglage, Lymington

Hallo Ihr lieben
Gestern bin ich wunderbar gesegelt, bei schönen 3-4 Windstärken bis in den Newtown River, ein Naturschutzgebiet, was nur bei Hochwasser befahren werden kann, mittenrin liegt man dann wunderbar geschützt aber eben mit dem Kiel im Schlick. Ich dachte Aragorn sackt schön gerade in den Schlick….hatte aber nicht damit gerechnet, dass bei Springtide die Strömung so stark ist, dass sich das Schiff an der Boje, an der ich fest war, nach der Strömung ausrichtet und nicht nach dem Wind, der dann von der Seite auf den Mast drückte….also war ich nachmittags das erste mal schräg in den Schlick gesackt (20 Grad Schtäglage) und musste mich 1 1/2 Stunden gedulden bis wieder genug Wasser da war um Aragorn wieder gerade zu heben…Tja, und das gleiche nochmal heute morgen um 6, zwar nicht ganz so schräg, aber immerhin musste ich mich in der Koje festklemmen um weiterzuschlafen….
Heute dann nach Lymington gefahren und erstmal auf dem dortigen Markt wieder Obst und Gemüse eingekauft, ein richtig nettes kleines Städchen, siehe Fotos.
Morgen früh fahre ich wieder über den englischen Kanal nach Cherbourg…
Bis dann
Tschüüüüß
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Hamble bei Southampton

Moin
Heute bin ich in den „Hamble River“ gefahren, wo ich im Oktober letzten Jahres die anstrengendste Segelscheinprüfung meines Lebens abgelegt habe, den „Yachtmaster offshore“…
diesmal ganz locker mit eigenem Boot…im Sommer…ohne Prüfungsdruck….
Hamble selber ist ein wirklich netter pitoresker Ort, wie man sich ein englisches Dorf so vorstellt 🙂
und….
der teuerste Hafen in ganz Südengland, sage und schreibe 40 englische Pfund für Aragorn…
das ist mit Abstand das teuerste Liegegeld der Reise.
aber morgen dafür ankern oder Boje in einem anderen schönen Flußarm, dem „Beaulieu River“
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Isle of Wight, Solent, Portsmouth

Moin
Gestern hatte ich das schönste Segeln seit Beginn der Reise: 7 Stunden sonniges, warmes parasailor segeln mit 10 bis 15 Knoten Wind aus Ost….traumhaft….leider war ich dadurch ein bisschen zu früh vor Bambridge/ Isle of Wight, so dass 1 m Wassertiefe in der Einfahrt nicht ausreichten. Also daneben eine Stunde geankert und Abendbrot gegessen…. Währenddessen zog sich der bis dahin makellose Himmel plötzlich bedrohlich zu und der Wind wurde auch stärker, so dass ich bei 1.80 m
schnellstens in den Hafen gefahren bin, bevor das Gewitter mit Regen, Blitz und Donner und schwefelgelben Wolken los brach….
Während ich das unter meiner Sprayhood fasziniert beobachtete, lud mich doch glatt ein netter Engländer vom benachbarten Motorboot zu Wein und Käse ein 🙂 mit ihm und seiner Frau habe ich dann total nett geplaudert, bis ich um 11 todmüde ins Bett fiel….
Heute bin ich schnell 7 Seemeilen bis Portsmouth gefahren und habe den “ Spinnaker Tower “ besichtigt und dabei den wunderbaren Ausblick genossen, den ihr auf den Fotos sehen könnt
Tschüüüüüüß, bis demnächst

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Video-Link: http://youtu.be/wd5wI2ljl3w

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