Happy new year

Hallo liebe Blog Fans
Wir wünschen euch allen ein gutes schönes neues Jahr mit:
Fair winds, immer einer handbreit Wasser unter dem/den Kiel(en), Mast und Schotbruch, immer neuen wunderschönen Küsten und Ankerbuchten, die ihr entdecken möget, mit Wind in den Haaren, Sonne und Salz auf der Haut und Glücksmomenten, die im Herzen dauerhaft bleiben…

Tja bei mir hat sich die ganze Planung verschoben….
Durch einen Achillessehnen-anriss bei mir und bei Jens und durch überraschenden Krankenhausaufenthalt von Matthias Frau habe ich den Starttermin 9.1. schweren Herzens abgesagt….
Das fühlte sich ganz bescheuert an, schließlich lief alle Planung, alle Gedanken und Emotionen auf diesen Termin hin, ich stand ein paar Tage neben mir und musste das erstmal sacken lassen, dazu kam natürlich auch alles, was damit zusammenhängt, Flugstornierungen, Reiserücktrittskosten Versicherungen anschreiben, abmelden bei Cornell Sailing Events, Verlängerung des Liegeplatzes in Gran Canaria usw.usw.

Nun werden wir eben bis November auf den Kanaren segeln, immer mal wieder von Bremen hin fliegen und den Sommer dort genießen, auch nicht das Schlechteste 😉

Neuer vorläufiger Starttermin ist der 20 November 2016, ich halte euch auf dem Laufenden…
Bis denne

Kanarische Inseln Teil 2

Hallo ihr Lieben
Zugegebenermaßen war in letzter Zeit nix los hier auf dem Blog.
Nun, dass lag hauptsächlich daran, dass ich bis vor 2 Wochen und einem Tag zuhause im herbstlichen Bremen war und das hat nun wirklich nichts mit „Karibik wir kommen“ zu tun 🙂
Vor 2 Wochen und einem Tag bin ich dann mit Martina zusammen nach Gran Canaria geflogen und wir haben Aragorn aus der Einsamkeit des Hafens befreit und sind sehr zügig nach Ankunft losgesegelt nach Puerto Mogan, nur 9 Seemeilen weit weg, aber von vielen Seglern und sonstigen weitgereisten Personen als schöner Ort empfohlen. Und tatsächlich, wir waren begeistert, ein schöner Hafen inmitten von Bars, Cafés und Restaurants, überall Blumen in den schönsten Farben und hohe Berge im Hintergrund….und…ein weißer Strand nebenan, halbkreisförmig geschützt von einem Wellenbrecher-Damm. Na jedenfalls sind wir hier erstmal ein paar Tage geblieben und haben es uns gut gehen lassen, zumal die Vorhersage für das Wochenende nicht gut aussah zum Weitersegeln.
Danach sind wir weitergezogen, bei in Richtung und Stärke stark wechselnden Winden haben wir 9 Stunden bis Teneriffa gebraucht um in „las Galettas“ in der Marina del sur festzumachen. Ein komplett anderes Ambiente : auf den ersten Blick hässlich aber beim zweiten Blick doch ein bezaubernder Ort…sehr ursprünglich, d.h. mehr Einheimische als Touristen, einem kleinen morgendlichen Fischmarkt, auf dem der frisch von den Fischern hereingebrachte Fang angeboten wird, einem steinigen schwarzem Strand vor dem sich an 2 Tagen aber so hohe Wellen gleichmäßig brachen, das zahlreiche Surfer von morgens bis abends die Gelegenheit nutzten….und eine hippie-/ alternative Aussteiger Szene ,die sich ein paar hundert Meter weiter in der nächsten Bucht in Zelten und mit einer wilden Beachbar niedergelassen hat…also ein echt toller, ganz anderer Ort als die Hotelburgen von Playa de las Americas ein paar Kilometer weiter….dann weiter zu der (nur) 23 Seemeilen entfernten Insel la Gomera mit der bezaubernden Hauptstadt San Sebastian.
Auch hier sind wir ein paar Tage geblieben, haben unter anderem eine Bustour quer über die Insel und in Serpentinen die Berge rauf und runter, von Sonne in die Wolken, durch strömenden Regen wieder in die Sonne bis zum „Valle Gran Rey“, also dem Tal des großen Königs oder so….auch wieder eine so sehr abwechslungsreiche Landschaft mit viel mehr Grün als bisher auf den Inseln.
Angekommen am anderen Ende der Insel fanden wir uns wieder in einem kleinen touristischem Spot mit gefühlt ausschließlich deutschen Lehrern und Lehrerinnen, die dort Wandern und Urlauben….dann zurück nach Teneriffa, von wo Martina am letzten Montag zurückgeflogen ist.
Gestern bin ich ( alleine ) die 49 Seemeilen zurück bis Gran Canaria, leider bei null Wind nur motort 🙁
Jetzt liege ich hier wieder im schönen Puerto Mogan und habe noch ein paar Tage , bevor ich Aragorn am 4.11. wieder alleine lasse bis zur großen Atlantiküberqierung am 3.1.2016

Leider hat sich mein Handy verabschiedet, auf dem alle schönen Videos und Fotos gespeichert sind, die ich eigentlich hier hochladen wollte…jetzt muss ich damit warten und ihr auch, bis es repariert ist.
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Kanarische Inseln

Geschafft….gestern sind wir in Gran Canaria angekommen.
Donnerstag vor einer Woche haben unsere Frauen uns verlassen (nur vorübergehend, versteht sich…) und die Atlantiküberquerer-Crew hat sich komplettiert. Hans-Jürgen und Jens waren nach Faro geflogen und sind in Vilamoura an Bord gekommen.
Bei schönstem Segelwetter und Sonne haben wir dann Freitag Mittag Kurs auf die Kanaren gesetzt. 650 Seemeilen lagen vor uns. Und… Es wurde eine fantastische Überfahrt (nach 2 Tagen „Eingewöhnungsphase“ konnte ich es auch genießen…) bei gleichmäßigem passatwindartigem Wind aus Nordost konnten wir die meiste Zeit segeln, haben fast jeden Tag Delfine gesehen, im 3000 Meter tiefem blauen,28 Grad warmen Atlantik gebadet, fantastisches Essen von Matthias gegessen und alles in vollen Zügen ausgekostet.
5 Tage und 4 Nächte später sind wir in der wunderschönen Marina Rubicon auf Lanzarote angekommen.
Dann weiter nach Fuerteventura gesegelt, dort im tollen Fischerort Grand Tarajal übernachtet, vorher lecker frischen Fisch gegessenem in einem einheimischen Hafenrestaurant. Tarajal ist ein herrlich untouristischer Ort…..überhaupt sieht man mit dem Boot auf diese Art und Weise eine ganz andere, ursprünglichere Seite der kanarischen Inseln und lernt sie ganz neu kennen und schätzen.
Am nächsten Tag, also gestern um 3 Uhr morgens los und den knapp 100 Seemeilen Törn nach Süd- Gran Canaria gesegelt, anfangs wenig Wind und zum Schluss bis 7 Windstärken an der Südspitze von Gran Canaria, lässt sich aber alles gut bewältigen, wenn man rechtzeitig refft !
Aber das wissen wir ja inzwischen, seid uns der Parasailor ins Wasser gefallen ist durch zuviel Wind an einem Kap….

Fotos und Videos folgen, das WLAN ist hier auch nicht schneller… 🙁





endlich Algarve

Hallo Freunde
In Porto hatten wir ein Auto geliehen und sind am 8.August in dreieinhalb Stunden in Lissabon am Flughafen gewesen, wo wir unsere Frauen in Empfang genommen haben 🙂
Wenige Tage und viele portugiesische Weine und einem tollen frisch gegrillten Fisch Dinner später sind wir dann losgesegelt bzw. mangels Wind motort.
In mehreren Tagesetappen sind wir über Nazire (Lauter Fischereihafen mit entsprechenden Gerüchen und einer lustigen Begegnung mit eienm Segelaussteiger aus Tönning, der mit seiner Mutter unterwegs ist…), Peniche wieder nach Lissabon, allerdings nicht in wenigen Stunden, sondern fast eine Woche später. Bei der Einfahrt in den Tejo ist uns die bisher kritischste Situation passiert: Nach 8 Stunden erfolglosem (Motor-)Segeln mit dem Parasailor kam beim Passieren des Kaps in Richtung Lissabon endlich Wind auf, also Parasailor hoch….aber oh Schreck, der Wind nahm zu bis über 20 Knoten, also haben Matthias und ich versucht schnell das 140qm Segel zu bergen, aber der Wind blies schon so stark, dass sich Aragorn gefährlich auf die Seite legte, also Schoten losgeworfen….
plötzlich hat sich eine Leine im Propeller verfangen, Motor abgewürgt, durch die feste Leine wieder Druck im Segel und wieder volle Schräglage….
Letzte Chance: Fall lösen und das Segel ins Wasser fallen gelassen….endlich wieder aufrecht, aber ohne Motor mit Segel im Wasser….zum Glück freier Seeraum und kein Verkehr im Weg…ich kann euch sagen, ein riesen Schock für alle…Segel mühsam gemeinsam aus dem Wasser gezogen, in eine Bucht gesegelt und erstmal geankert….wie gesagt ohne funktionierenden Motor….Dann habe ich versucht mit Neopren Shorty und Taucherbrille die Leine loszuschneiden, allerdings war das Wasser so saukalt, dass ich innerhalb von 5 Minuten total durchgefrohren war, mich ausserdem geschnitten hatte….also keine Chance die Sch….Leine loszuschneiden.
Zum Glück war es noch hell, so dass wir nur mit Fock segelnd die Marina Oeiras erreicht und über Funk gerufene Marinahilfe in den Hafen geschleppt wurden…Wir waren alle fix und fertig!!!!
Am nächsten Tag hat ein Taucher dann die Leine vom Propeller gelöst und wir haben uns erstmal bei Sonne im Schwimmbad! neben der Marina bzw am Strand erholt und dabei festgestellt, das OEIRAS mit Abstand die schönste Marina in ganz Portugal ist, Strand, super Blick auf den Tejo und die Brücke von Lissabon, Brötchen morgens und toller Service inklusive.
Tja und jetzt sind wir einige Häfen und Ankerbuchten später endlich an der Algarve angekommen, es ist warm und sonnig, allerdings hält sich die Wasssertemperatur hartnäckig unter 20 Grad, der Atlantik will einfach nicht wärmer, ob es an dem insgesamt etwas kaltem Sommer liegt….?
Trotzdem ist es seeeehr schön hier und wir geniessen die Ankerbuchten und Häfen.
Seid gestern sind wir in Potimao und heute morgen kam auch endlich ein Segelmacher und holte den Parasailor ab, der bei der ganzen Wasserungsaktion etwas abbekommen hatte…
ein paar Foto- und Videoeindrücke hier:
(Allerdings ohne das Mißgeschick mit dem Parasailor, da hat keiner von uns gefilmt…)
Das erste Bild ist eine wie ich finde seeehr schöne Zeichnung von Matthias, die er heute am Strand gemacht hat.

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ein anderer Lebensrythmus und langsames Internet

…man hat es sofort in la Coruna gemerkt, die Uhren ticken anders als in Frankreich…
auch die Menschen haben einen völlig anderen Rythmus..
Aber der Reihe nach:
In La Coruna haben Flying fish, Worlddancer 2, Lycka und Aragorn dicht beieinader Liegeplatze gefunden und alle haben sich erstmal von den Strapazen der Überfahrt erholt.
Schnell war alles weit weg und die Atmosphäre von Mittags Siesta, wo alles geschlossen ist und dem puren Lebenstrubel auf Strassen und Plätzen ab 21 Uhr bis spät in die Nacht hat auch unseren Tagesablauf bestimmt.
Leider war das WLAN echt schlecht, so dass ihr erst jetzt neues lesen könnt.
Ein paar highlights zu La Coruna: Gemeinsames Tabata training mit allen und Joggen morgens vor dem Frühstück, leckeres Eis, gemeinsames Essen in einem typischen spanischen Restaurant und schließlich schweren Herzens Abschied von neuen Freunden…
Am Montag abend sind wir losgesegelt und nach einer Nacht vor Cap Finistere und einem halben Tag im wunderschönen Bayona angekommen, auch dort das pralle Leben abends in den engen Gassen der kleinen Altstadt, ganze Familien mit Grosseltern und Kindern und Enkelkindern flanieren oder essen in den zahlreichen Restaurants bis spät in die Nacht.
Mittwoch früh schon weiter, leider ohne Wind…
Also sind wir 10 Stunden motort und abends in der wunderschönen Stadt Porto angekommen.
Hier bleiben wir erstmal und holen unsere Frauen am Samstag mit dem Mietwagen aus Lissabon ab, wo sie nachmittags mit dem Flugzeug ankommen.
Und dann gehts weiter zur Algarve, seid gespannt…


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Yes we did it !!!

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Hallo
Seid gestern abend 23:30 sind wir in La Coruna / Spanien….
Am Mittwoch den 29.Juli sind wir gemeinsam mit Lycka, Worlddancer 2 und Flying Fish, den anderen netten deutschen Biskaya-Überquerern losgesegelt und es fing wirklich gut an, mit einem relativ ruhigem Nchmittag und einer ersten von zwei durchsgelten Nächten…
Ich weiss garnicht mehr wann es dann anfing, jedenfalls wurden zuerst Matthias und dann auch ich nacheinander seekrank…drei Tage und zwei Nächte haben wir uns hauptsächlich von Zwieback, Bananen, Äpfeln, Wasser und Tee ernährt, ab und zu hatten wir die Kraft, uns ein Butterbrot zu schmieren oder eine Tüte Studentenfutter zu essen….jede Bewegung auf dem schaukelnden Schiff kostete unendlich viel Kraft und an Schlaf war kaum zu denken, weil man doch dauernd hin und her und rauf und runter geschleudert wurde. Die Biskaya Wellen haben es wirklich in sich, besonders in der zweiten Nacht hatten wir zwar beständigen Wind von fast achtern und sind mit ausgebaumtem Vorsegel gesegelt, aber wahrscheinlich durch die lange Westwindperiode vor dem Nordost bis Ostwind, den wir dann hatten, waren die Wellen nicht nur hoch, sondern auch ziemlich chaotisch…dazu eine ziemliche Geräuschkulissen unter Deck, wenn die Wellen vorbei rauschen und das Schiff arbeitet und ächzt und knarzt, nächstes mal auf jeden Fall Ohrstöpsel für die Freiwache…Hört sich schlimm an, wenn ich mir die letzten Sätze nochmal so durchlese, aber es gab auch highlights liebe Freunde:
Wunderschöne Sonnenuntergänge, mondhelle und sternenklare Nächte, sowohl Matze als auch ich haben einen Wal gesehen, die meiste Zeit toller Segelwind und besonders schön und echte highlights unterwegs waren die Funkrunden mit den Anderen…zur guten Nacht, morgens nach Sonnenaufgang und zwischendurch… Heiko und Heike, Herwig und Heike, Dieter und Sybille, vielen Dank für eure Nachfragen nach unserem Befinden und ermutigende Worte, trotzdem ihr selber teilweise durch Seekrankheit gebeutelt wart, es tat unendlich gut, zu wissen, dass man nicht alleine unterwegs war, danke !!!
gestern Abend waren wir froh, es geschafft zu haben und im Laufe der Nacht kamen auch alle an, jetzt liegen wir hier alle 4 dicht zusammen im Hafen, irgendwie schön, dass ARAGORN „Gefährten“ gefunden hat, die gemeinsam Abenteuer bestehen 😉
Heute Nacht habe ich dann wie ein Stein geschlafen bis halb 11 und wir haben bei Sonne und Wärme herrlich gefrühstückt in dem netten Hafen, in dem wir noch bis Sonntag bleiben.
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Immer noch Camaret

Moin Freunde
Seid Freitag ist Matthias an Bord, was echt schön ist.
Wir sind Samstag bei viel Wind nach Camaret gekreuzt, was super Spass gemacht hat, aber wir waren froh, dass wir nach gut 2 Stunden wieder im sicheren Hafen lagen, denn ab da war das Wetter wieder eine Katastrophe….hier warten inzwischen immer mehr Yachten auf besseres Wetter um die Biskaya zu Überqueren, wir auch…
Sonntag haben wir 3 Stunden Sonne genutzt und einen langen Spaziergang gemacht, siehe Fotos.
So wie es zur Zeit aussieht, fahren wir entweder Mittwoch oder Donnerstag los, ich halte euch auf dem Laufenden.
Bis denne

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Camaret sur mer

Moin
Vorgestern bin ich von Roscoff losgesegelt und wollte eigentlich nach Brest durch fahren, als ich mittags in der weitläufigen Bucht von Brest ein bekanntes Schiff sah….
Und tatsächlich, beim Näherkommen sah ich es deutlich, es war die „worlddancer 2“ mit dem netten Hamburger Ehepaar, die ich in Guernsey kennengelernt habe….
Also große Freude und nach kurzer Funk Gesprächsrunde habe ich beschlossen auch, wie sie, in den Hafen Camaret sur mer zu fahren…eine gute Entscheidung, dieser Hafen ist nämlich um einiges schöner als die Marina Brest, in der ich jetzt liege…
Deshalb hoffe ich, dass ich Samstag, wenn das Wetter es zulässt, und Matthias morgen gut ankommt, wieder dahin fahren kann und wir von dort lossegeln, vielleicht sogar gemeinsam mit den anderen.
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Bretagne

Hallo ihr Lieben
Zugegebenermaßen ist der Blog nicht mehr ganz aktuell zur Zeit,das hat aber Gründe: Martina war eine Woche mit an Bord
Und da habe ich die Zeit anders genutzt und mal nicht den Blog ge-updated, sorry 😉
Ja und dann war ehrlich gesagt das Wetter so besch……,und meine Stimmung auch sehr traurig, dass ich euch solche Fotos einfach nicht zumuten wollte.
Gestern habe ich Jersey verlassen und bin wieder nach Frankreich gesegelt,genauer gesagt in die Bretagne erst nach Port Blanc, wo aber außer Landschaft nix zu sehen ist, ich hab an einer Boje übernachtet und bin gleich heute morgen weiter nach Roscoff gefahren, wo ich jetzt wieder WLAN habe.
Nachdem ich einen Krimi gelesen habe, der in der Bretagne spielt ( „bretonischer Stolz“ für alle Leseratten), weiß ich, dass die Bretonen ein ganz eigenwilliger Landstrich mit ebensolchen Menschen ist, die eigentlich nicht zu Frankreich gehören wollen und sogar an ihren Booten teilweise die bretonische statt der französischen Flagge führen….
Eine eigene aus dem keltischen geborene Sprache gibt es hier auch. Kennt ihr Miraculix, den Druiden aus den Asterix Comics?
Das ist hier das Ursprungsland dieser Kultur!
Und Austernzucht Hochburg, hier soll es die besten geben…
Das Wetter ist immer noch mies,den ganzen Tag immer wieder Regen und starker Südwestwind, deshalb musste ich heute fast nur mit Motor fahren, aber ich will ja Freitag in Brest sein, da muss ich Strecke machen…
Nun ein paar Fotos von Roscoff, ohne Regen….
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Jersey und einiges mehr

Moin
Ein kurzes Update ihr Lieben:
Am Donnerstag bin ich bei gutem Wetter nach Jersey gesegelt und am Samstag kam Martina dann endlich nachmittags mit dem Flieger an. Einen echt niedlichen kleinen Flughafen gibt es hier, wird aber immerhin von Air Berlin direkt von Hannover aus angeflogen. Samstag tagsüber und Abends war es herrlich sonnig und warm und wir konnten abends schön lange draußen sitzen.
Sonntag sind wir dann bei komplett anderem Wetter los nach Guernsey und hatten mit einer diffusen ziemlich unangenehmen Welle und stetig zunehmenden Wind zu kämpfen, konnten aber bis St. Peter durchsegeln, Martina musste sich allerdings unten hinlegen wegen den Wellen und dem leiiichten Unwohlsein…
Dann beim Anlegen der Schreck…: das Getriebe vom Motor macht komische Geräusche….ich wills kurz machen: es hatte sich die Mutter gelöst, die die Antriebswelle im Getriebe hält und die Welle hatte sich im Rückwärtsgang ein paar Millimeter raus gezogen und das komplette Getriebeöl war ausgelaufen…zum Glück war ich im Hafen und zum Glück gab es hier einen fitten Yanmar Techniker, der den ganzen Montag lang nicht nur alles repariert hat, sondern auch noch den Motor sauber mit der Welle ausgerichtet hat ( das ist bei der Hunter Werft wohl luschig gemacht worden) und noch einiges mehr….
Natürlich war das nicht ganz billig, aber ohne Öl im Getriebe geht halt nix….
Na ja, jedenfalls habe ich heute noch Ölfilter und Motoröl gewechselt und jetzt läuft der Motor wieder rund…
Ansonsten hat es sich gerade eingeregnet bei 16 Grad und wir bleiben deshalb wohl noch bis Donnerstag morgen hier.
Heute haben wir eine Busrundfahrt mit einem Linienbus gemacht, der fährt für 1 Pfund pro Person einmal rund um die Insel und man bekommt einen guten Gesamteindruck von der Landschaft….
Jersey finden Martina und ich beide sehr viel schöner, da war allein die Strecke vom Flughafen zum Hafen schon ein Highlight…
Bis die Tage…
Hier ein paar Fotos von Jersey:
Die größte Hanse Yacht ,die z.zt.gebaut wird

Wartesteg vor dem Hafen von Jersey

Französische Art im Päckchen zu liegen

Die Schwelle zum Hafen von St.Hellier

Eine große englische oyster Yacht

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